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Rechtliches

Das Programm kauft man nicht, da es Open Source / quelloffen und damit frei verfügbar ist. Geld wird nur berechnet für die Installation / Anpassung RKSV, die Einrichtung sowie ggf. die laufende Unterstützung für den Betrieb von Unicenta/Cashbee/Chromis etc.
Für Österreich kommt nur Cashbee im Frage wegen der Anpassung mit der Signaturschlüssel.

 Chromispos, GPLpos und UniCentaoPos entsprechen zu 100% den Anforderungen für 2016 - nur Cashbee für 1.4.2017


Letzte stand (30.7.2016) ist dass diese "Manipulationssicherheit" erst am 1.4.2017 fertig sein muss laut Finanzamt.

Da alle Programme unter der GPL (General Public License) veröffentlicht wurde, könnte man jeden Java-Programmierer beauftragen um Anpassungen durchzuführen. So gibt es mehrere Programmierer, die das Kassensystem bis ins kleinste Detail kennen. Soweit erforderlich könnte man sich dann die Kosten für die Anpassung mit mehreren / allen Nutzern teilen.

Von der Webseite der WKO (Webseite)

Ab 1.1.2017 müssen alle Kassensysteme zusätzlich über einen Manipulationsschutz, eine technische Sicherheitseinrichtung verfügen. Diese Sicherheitseinrichtung besteht aus einer Verkettung der Barumsätze mit Hilfe der elektronischen Signatur der Signaturerstellungseinheit.

Jede Registrierkasse muss über folgende Eigenschaften verfügen:

  • Datenerfassungsprotokoll
  • Drucker oder Vorrichtung zur elektronischen Übermittlung von Zahlungsbelegen
  • Schnittstelle zu einer Sicherheitseinrichtung mit einer Signaturerstellungseinheit
  • Verschlüsselungsalgorithmus AES 256
  • Kassenidentifikationsnummer


Details zu den technischen Voraussetzungen sind in der Registrierkassensicherheitsverordnung geregelt.

Belegerteilungsverpflichtung

Unternehmer haben ab 1.1.2016 die Verpflichtung bei Barzahlungen einen Beleg zu erstellen und dem Käufer auszuhändigen. Dieser muss den Beleg entgegennehmen und bis außerhalb der Geschäftsräumlichkeiten für Zwecke der Kontrolle durch die Finanzverwaltung mitnehmen.

Jeder Beleg muss folgenden Inhalt aufweisen:

  • Bezeichnung des leistenden/liefernden Unternehmens
  • fortlaufende Nummer mit einer oder mehreren Zahlenreihen, die zur Identifizierung des Geschäftsvorfalls einmalig vergeben werden
  • Tag der Belegausstellung
  • Menge und handelsübliche Bezeichnung der Ware oder Dienstleistung
  • Betrag der Barzahlung
  • ab 1.1.2017 bei Verwendung von elektronischen Kassen mit Sicherheitseinrichtung: Kassenidentifikationsnummer, Datum und Uhrzeit der Belegausstellung, Betrag der Barzahlung nach Steuersätzen getrennt, maschinenlesbarer Code (OCR-, Bar- oder QR-Code)

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